Herzlich Willkommen bei Förde-Portraits,
in meiner Portraitmanufaktur in Kappeln an der Schlei.
Sie sind herzlich eingeladen mir zu folgen und dabei meine Arbeit kennenzulernen.
Ich erstelle Portraitzeichnungen.
Hauptsächlich arbeite ich mit Zeichenkohle und Grafit.
Die ein oder anderen Aquarelle finden sich auch dabei.
Eine meiner Leidenschaften sind Open-Air-Kunstausstellungen, die ich am liebsten zusammen mit anderen Kunst- und Kulturschaffenden plane und umsetze.
Ein Standbein sind Portraitaufträge, die ich mit interessierten Menschen gemeinsam bespreche und nach Ihren Wünschen entwickel.
Eines meiner Herzensprojekte ist die Unterstützung der Arbeit der Seenotretter, in dem ich Werke von mir anbiete und der gesamte Erlös dann an die Seenotretter geht.
Außerdem bringe ich mich gerne in gesellschaftspolitische und soziale Projekte ein.
Der Kampf gegen jeden Antisemitismus und Antizionismus und die Solidarität mit Israel liegt mir am Herzen, verstärkt nach dem 7. Oktober 2023, dem größten Massaker an jüdischen Menschen seit der Shoa.
Deswegen habe ich mich dieses Jahr (2025) dazu entschieden Mitglied in der DIG Deutsch-Israelischen Gesellschaft und im
Partnerschaftsverein Bergisch-Gladbach - Nir Oz e.V. zu werden.
Mit dem Ende der Ausstellung "Gegen das Vergessen" von Luigi Toscano in Kappeln am 25. Juli und meinem Mitwirken im Projektteam "Gegen das Vergessen" bin ich aus der Initiative "Kappeln ist Bunt" ausgetreten. Ein weiterer Verbleib in der Initiative macht für mich keinen Sinn mehr, da mir die Freilassung der Geiseln der Hamas und im Zusammenhang damit der Kampf gegen jeden Antisemitismus, gegen Antizionismus und für freies, sicheres jüdisches Leben am Herzen liegt.
Letztes Jahr durfte ich meine Qualifikation zur ehrenamtlichen Begleiterin in der letzten Lebenszeit nach dem Celler Modell "Sterbende begleiten lernen" erfolgreich beenden.
Nun gilt mein Engagement mit viel Freude und Dankbarkeit dem Hospizdienst Angeln dem ich mich von Herzen verbunden fühle.
Selbstverständlich bin ich offen für alle Fragen zu meiner Arbeit.
Guter Austausch, Begegnungen und Dialoge bedeuten mir viel.
Mein Motto für meine Arbeit, welches sich in den Erfahrungen über die Jahre hinweg entwickelt hat, ist:
"Zeichnen kommt von Z wie Zärtlichkeit"
"Es gibt nichts Künstlerischeres als Menschen zu lieben."
Vincent van Gogh
Aus der Liebe zum Leben, zu Menschen, aus den Begegnungen mit Menschen und dem Lernen, hat sich im Verlauf meines Lebens meine Haltung entwickelt.
An der Seite des Lebens zu stehen, insbesondere gegen lebens- und menschenfeindliche Bedrohungen.
Dazu gehört für mich, an der Seite Israels, seiner Menschen, jüdischen Lebens, sowie aller Menschen, die bedroht werden, ganz existenziell und in Ihrer Würde und ihren Menschenrechten, seien es Sinti und Roma, queere Menschen, Menschen in all Ihrer Schönheit, Ihren unendlichen Facetten an Vielfalt, zu stehen.
Es ist mein Motor, meine Quelle, die alles miteinander verbindet, seien es meine Portraitzeichnungen, der Hospizdienst oder mein gesellschaftspolitisches Engagement.
Darin findet meine Haltung ihren Ausdruck, den ich versuche auf meine Weise in die Welt zu bringen.
Egal, ob vor der Staffelei, auf den Spuren der Schönheit des Lebens, aber auch des Schreckens und des Leids, oder auf der Straße, beim Demonstrieren, im Austausch mit Menschen, oder in den Begegnungen beim Hospizdienst, in der Begleitung von Menschen am Lebensende.
#Bringthemallhomenow
„Drawing is discovery and exploration.
The person drawing is a bird, a pilot, a sailor:
navigating and negotiating vast and vacant expanses.
They are a bat, throwing sonar against the world;
a water-diviner in communion with their stick.
Drawing is a ruthless observation.
I say ruthless, because an artists observation,
is not just a question of his using his eyes.
It is the result of his honesty,
of his fighting with himself,
to understand what he sees.“
John Berger